Freiraum für Gedanken

Badezimmer mit Freiraum für Gedanken 

Das klingt ungewöhnlich, denken Sie. Doch auch ein Badezimmer kann seine klassische Funktion erfüllen und gleichzeitig mit gezielten Blickfängen die Gedanken anregen, wenn man es will. So wie wir es für dieses Hauptbad eines stilbewussten Ehepaares getan haben. Eigene Vorstellungen inbegriffen.

Klare Strukturen und viel Licht machen dieses Badezimmer zu einem Ort der Ruhe und Entspannung.

Die Vorgabe für das Gestalterteam um Anja Kichgäßner war so einfach wie eindeutig: Minimalistisch sollte es sein. Das Gegenteil vom alten Bad. Also nur das Nötigste an Badmöbeln, Verzicht auf Griffe und zu viel Beleuchtung, Bevorzugung von geraden Linien statt geschwungener. Erlaubt war nur dezente Farbe. Herausgekommen ist ein Bad mit wenigen puristischen Möbeln und Keramiken sowie einer großen freien Fläche neben dem Eingang. Diesen Platz können die Hausbesitzer vom Untermain im Raum Aschaffenburg individuell nutzen. Ganz wie es beliebt.

Freiraum für Gedanken

Trotz Schräge keine Enge: Klare Linien schaffen Weite

Bevor es an die Ausstattung ging, haben wir die vormalige Holzdecke entfernt. Die neue, abgehängte Decke sowie die Wände erhielten einen glatten Kalkputz und wurden mit der Kreidefarbe Kit von VIA weiß gestrichen. Der Fußboden mit integrierter Fußbodenheizung ist durchgehend mit großen Platten aus Feinsteinzeug von Jasba gefliest. Sie bedecken auch die Wände der Dusche.
Die offene Schräge wird nun durch die versetzte Anordnung des Waschtisches Kami der Firma Mastella optimal ausgenutzt. Statt einer leeren Ecke öffnet sich Platz für Dekoration. Dem Wunsch nach Farbe trugen wir mit dem dezent farbigen Waschtisch Rechnung. Die schlichte Wandarmatur IMO in Chrom von Dornbracht und der große einfach Spiegel sowie der Verzicht auf Griffe und zusätzliche Beleuchtung unterstreichen den minimalistischen Anspruch des Badezimmers. Als Spritzschutz hinter dem Waschtisch ersetzten wir Fliesen durch schlichtes Glas. Es ist mit einer Folie bezogen, die mit der Glasabdeckung der Duscharmatur korrespondiert.
Last but not least  kam der glatte Heizkörper von der Firma Nordholm mit zwei Handtuchstangen an die Wand. Beides lässt sich frei an der Wand montieren, dort wo es gewünscht wird.

Freiraum für Gedanken

Je nach Laune: Im Regen oder unter der Dusche stehen

Die Dusche haben wir dem aktuellen Trend entsprechend geplant: Sie ist bodengleich, offen  und großzügig. Durch die geradlinige Glasscheibe, die Überschwemmungen vermeidet und innen über eine Edelglasbeschichtung verfügt, verstärkt sie das Gefühl von Weite. Als Handtuchhalter lässt sich der Bügel oberhalb des Einstiegs nutzen, der Stabilität erzeugt. Die Handdusche wird durch eine Regenbrause mit Softedges ergänzt.
Die Hausherrin hatte die Idee, weil sie sich gerne mit Musik im Bad aufhält: Das minimalistische UP-Radio in der Steckdose geht automatisch beim Betreten des Raumes an und ist wie die Steckdosen von der Firma JUNG.

Unauffällige Armaturen: Auffälliger Blickfang

Unter der Dusche kann man seinen Gedanken nachhängen. Nichts lenkt ab. Auch die Armatur Me Time von Keuco nimmt sich zurück. Sie besitzt die gleiche Glasverblendung wie der Waschtisch und eine integrierte Ablagefläche für Duschmittel. Das Duschwasser läuft in eine Duschrinne mit herausnehmbarer Abdeckung in den Bodenfliesen. Auch sie fällt kaum auf. 

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Weitere Bilder von Badezimmern, die wir geplant und realisiert haben, finden Sie in der folgenden Übersicht. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte einfach auf die Bilder:

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Badrenovierung Kirchgaessner
Dezent im Hintergrund: Dusche und WC hinter der Schiebetür
Besonderes Highlight: Freistehende Wanne mit ungewöhnlichen Formen
Kirchgässner Villa
Freiraum für Gedanken

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Hans und Anja Kirchgaessner

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